– Dinner for One –

ist Kult-Sketch zu Sylvester und leitet meist die Endphase des Jahres ein.

Leider auch die Phase, die für viele Tiere und Menschen lebensbedrohlich sein kann.

Hier einige andere Zahlen und Fakten zu Sylvester:

4000 Tonnen Feinstaub setzt das Sylvesterfeuerwerk laut Umweltbundesamt frei, das entspricht 15% des Feinstaubes das der Verkehr im ganzen Jahr freisetzt. (Abgasaffäre? am Sylvester wohl vergessen)

Der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde am 1. Januar 2017 in vielen Städten um mehr als das 10fache überschritten.

Laut Deutschem Ärzteblatt wurden, durch Knallkörper zum Jahreswechsel 2017, 8000 Menschen verletzt.

Der Deutsche gibt 137 Mill. Euro (2017) für Feuerwerkskörper aus.

Angst und Panik in über 500 Tierheimen, 53 Zoo’s und bei rund 30 Mill. Haustieren.

Tödliche Gefahr für wildlebende Tiere durch Flucht und Desorientierung.

Muss das sein? Nein muss es nicht!

So wie es immer mehr Vegetarier und Veganer gibt so gibt es immer mehr Menschen die auf Feuerwerk verzichten.

In Australien gilt schon seit 30 Jahren ein Feuerwerksverbot für den privaten Bereich.

Den Menschen hat es nicht geschadet, ganz im gegenteil, Sydney hat eins der schönsten Feuerwerke zum Jahreswechsel.

Aber auch nur ein Feuerwerk und nicht Hunderttausende.

Auf Feuerwerk verzichten heißt gelebter Tierschutz.

Das sind wir unserer Natur und unseren Tieren schuldig.

Ich verzichte auf Feuerwerk und setzte mich für das ausweisen von knallfreien Zonen ein, so wie es schon viele Gemeinden und Städte tun.

Man überlege mal was man mit 137 Mill. Euro für den Tierschutz alles tun könnte.

In diesem Sinne, guten rutsch in neue Jahr.

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